
Wenn's zuhause kracht…
Neben den hannoverschen Angeboten für betroffene Erwachsene und für die Täter*innen, bedarf es auch eigenständiger und differenzierter Unterstützungsangebote für die Kinder.
Denn Kinder als Zeug*innen von Partnerschaftsgewalt sind ebenso belastet und in gleichem Maße betroffen, wie die von der Gewalt direkt Betroffenen!
Was bietet das Kinderschutz-Zentrum Hannover bei "Häuslicher Gewalt"/Partnerschaftsgewalt?
Seit 2007 bietet das Kinderschutz-Zentrum in Hannover im Rahmen von HAIP koordinierte Hilfen für Kinder und Jugendliche bei „Häuslicher Gewalt/Partnerschaftsgewalt“ an.
In erster Linie sind wir eine Kontaktstelle für Kinder, Jugendliche und Familien, die betroffen sind von "Häuslicher Gewalt"/Partnerschaftsgewalt und für Erwachsene und Fachkräfte, die mit Betroffenen in Kontakt stehen. Fachkräfte beraten wir nach §§8a, 8b SGB VIII und §4KKG.
Hier können Sie unseren Flyer herunterladen.
Die Schwerpunkte der Anliegen sind sehr unterschiedlich.
- Oft geht es um eine Abklärung der Situation der Kinder nach partnerschaftlicher Gewalt.
- Viele der von Gewalt betroffenen Elternteile sehen sich nach der Trennung von dem*r gewalttätigen Partner*in schwierigen Erziehungssituationen gegenüber und suchen beraterische Unterstützung.
- Manche Mütter sehen sich und die Kinder durch Versuche des gewalttätigen Vaters, über Umgangskontakte wieder Zugang zu Frau und Kindern zu bekommen, gefährdet.
- Andere fragen sich, unter welchen Umständen Umgänge sinnvoll und/oder möglich sind.
Angebote im Bereich "Kinder und Jugendliche als Betroffene von "Häuslicher Gewalt"/Partnerschaftsgewalt"
- Stabilisierende Beratung für Kinder, Jugendliche und/oder Angehörige
- Traumapädagogisches Beratungsangebot im „Tandem“
- Fachberatung für Fachkräfte nach §8b, 8a SGB VIII, §4KKG
- Die Stabilisierungsgruppe für Kinder – im 2-Wochenrythmus und fortlaufend ( hier weitere Informationen dazu )
- Das Kinder- und Jugendtelefon (KJT), Standort Hannover
- Das „Jugendliche beraten Jugendliche (JbJ)“, Standort Hannover